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Sicherheit zu Hause und Einbruchschutz
für den Raum München

Tipps


Schützen Sie Haus und Wohnung während Ihrer Abwesenheit vor Einbrechern!


Einbrecher haben zwar immer "Saison", doch bietet die Abwesenheit der Bewohner oft eine günstige Gelegenheit für einen Einbruch. Vermeiden Sie daher eindeutige Zeichen, an denen ein Einbrecher erkennt, dass ein Haus oder eine Wohnung unbewohnt ist. Eine Hilfestellung für Ihren sicheren Urlaub bietet unsere Urlaubscheckliste. Wenn Sie diese einfachen Ratschläge befolgen, können Sie dafür sorgen, dass Sie nach Ihrem Urlaub keine böse Überraschung erleben.

Zehn Tipps für mehr Sicherheit - Unsere Urlaubscheckliste für Haus und Wohnung

  1. Quillt der Briefkasten während Ihrer Abwesenheit vor Post über?
    Ihr Briefkasten sollte generell regelmäßig geleert werden. Das Zeitungsabonnement können Sie bei den meisten Verlagen für die Urlaubszeit abbestellen. Die regelmäßige Leerung des Briefkastens könnte beispielsweise Ihr Nachbar übernehmen.
  2. Sind die Rollläden permanent heruntergezogen?
    Lassen Sie diese über eine Zeitschaltuhr oder von einem Nachbarn regelmäßig auf- und zufahren. Falls Ihr Haus beobachtet wird, erweckt dies den Eindruck, dass das Haus bewohnt ist.
  3. Sind Fenster und Terrassentüren den ganzen Tag verschlossen?
    Auch hier gilt: Lassen Sie Ihren Nachbarn ab und zu lüften – ganz nebenbei hat dies den Nebeneffekt, dass nach Ihrem Urlaub frische Luft auf Sie wartet.
  4. Wuchert der Garten während der Abwesenheit vor sich hin?
    Bitten Sie Ihren Nachbarn, zumindest alle zwei Wochen den Rasen zu mähen und grobes Unkraut zu entfernen. Er wird sich sicher freuen, wenn Sie dies bei seinem Urlaub ebenfalls übernehmen.
  5. Ist das Haus zu keiner Zeit – weder innen noch außen – beleuchtet?
    Hier schaffen Zeitschaltuhren oder Sensoren, die auf Lichtstärke reagieren, Abhilfe – denn schwere Jungs scheuen oft nichts mehr als Licht. Sie sollten jedoch Ihre Nachbarn informieren, zu welchen Zeiten Lampen oder Radio automatisch angehen – so lösen sie keinen falschen Alarm aus!
  6. Stehen Ihre Mülltonnen nie/permanent zur Leerung auf der Straße?
    Spendieren Sie Ihrem Nachbarn Platz in Ihrer Mülltonne. Vielleicht hat er noch Dinge, die er aussortieren wollte.
  7. Verweist Ihr Anrufbeantworter auf den Urlaub?
    Ein Anruf genügt und schon wissen die Täter, wie viel Zeit bleibt. Deshalb neutrale Texte wählen.
  8. Ist für den Postboten auf dem Briefkasten ein Verweis an den Nachbarn?
    Auch das sollten Sie vermeiden. Der Postbote wird sowieso nebenan fragen, ob dort jemand das Paket entgegennimmt. Schreiben Sie die Einladung zum Einbruch nicht auf den Briefkasten.
  9. Haben Sie möglicherweise übersehen, alle Zusatzsicherungen extra zu verriegeln?
    Die besten Zusatzsicherungen nutzen nichts, wenn sie nicht genutzt werden!
  10. Sind Ihre wertvollsten Gegenstände und Daten ungesichert in einfachen Schränken gelagert?
    Besonders wertvolle Gegenstände sollten Sie während Ihrer Abwesenheit in einem Bankschließfach aufbewahren und zusätzlich fotografieren. Sollte doch etwas passieren, haben Sie so den direkten Nachweis für die Versicherung.

Schützen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung vor Einbrechern!


Unsere Basis-Checklisten zum Thema Einbruchschutz zeigen Ihnen klar und deutlich, wo die Schwachstellen in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus liegen. Dabei signalisiert jede Frage, die Sie mit "ja" beantworten, eine bereits gesicherte Schwachstelle. Je mehr Fragen Sie mit "nein" beantworten, desto schlechter steht es um den Einbruchschutz Ihrer vier Wände! Bei diesen Punkten sollten Sie im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit möglichst bald Abhilfe schaffen.

Einbruchschutz beginnt an der Grundstücksgrenze


Die Sicherheit Ihrer vier Wände beginnt bereits an der Grundstücksgrenze. Denn auch hier zeigt sich für einen potentiellen Einbrecher, ob er bei Ihrem Objekt leichtes Spiel haben wird. Unsere Checkliste zum Thema Grundstück hilft Ihnen zu erkennen, ob Ihr Grundstück Einbrecher zum Einbruch einlädt oder bereits an der Grundstücksgrenze für Abschreckung sorgt!


13 Fragen für höheren Einbruchschutz Ihres Hauses


  1. Verfügen Ihre Außentüren über Schutzbeschläge mit Zylinderabdeckung?
    Markenschutzbeschläge mit VdS- oder DIN-Prüfsiegel bieten hohen Schutz vor gewaltsamen und intelligenten Einbruchsmethoden. Zudem können von Weitem sichtbare Schutzbeschläge potenzielle Einbrecher abschrecken.
  2. Haben Sie für Ihr Schloss an der Haustür (Türzylinder) eine Sicherungskarte?
    Nachschlüssel für Türzylinder mit Sicherungskarte dürfen nur gegen Vorlage dieser Karte gefertigt werden. So gehen Sie sicher, dass keine unerlaubten Schlüsselkopien existieren.
  3. Sind die Beschläge der Außentüren von innen verschraubt?
    Für Einbrecher sind von außen verschraubte Beschläge kein Hindernis – sie können einfach abgeschraubt werden.
  4. Sitzt der Türzylinder bündig im Beschlag?
    Ragt der Türzylinder nur 3 mm heraus, ist bereits der Versicherungsschutz der Hausratversicherung bedroht. Überstehende Türzylinder können einfach abgebrochen werden.
  5. Ist die Eingangstür mit einem Zusatzschloss ausgerüstet?
    Ein Markenzusatzschloss bietet sichtbare Abschreckung, und durch den zusätzlichen Sicherungspunkt wird eine deutlich höhere Stabilität erreicht.
  6. Können Sie Ihre Haustür einen Spalt öffnen, ohne dass unbekannte Besucher die Tür ganz aufstoßen?
    Ein Markentürzusatzschloss mit Sperrbügel verhindert den direkten Zutritt zu Ihrem Zuhause, auch wenn Sie die Tür einen Spalt öffnen.
  7. Haben Sie einen Türspion, mit dem Sie den gesamten Flur und den unteren Bereich der Tür einsehen können?
    Ein guter Türspion sollte unerwünschte Besucher in einem Weitwinkel von ca. 200 Grad sofort rundum sichtbar machen. So kann sich auch niemand im unteren Bereich der Tür verstecken.
  8. Haben Sie Ihre Fenster mit zusätzlichen Fensterschlössern abgesichert (damit sind keine abschließbaren Fenstergriffe gemeint!)?
    Die meisten handelsüblichen Fenster sind in nur 10 Sekunden mit einem einfachen Schraubendreher aufgehebelt. Wichtig ist, sowohl die Schließ- als auch die Scharnierseite zu sichern. Ein abschließbarer Fenstergriff dient lediglich als Kindersicherung.
  9. Sind auch Ihre Dachfenster mit Zusatzsicherungen ausgerüstet?
    Wenn Dachfenster nicht erreichbar sind, müssen diese nicht gesondert gesichert werden. Mit "Kletterhilfen" (Leitern, Mülltonnen etc.) steigen Ihnen Einbrecher aber leicht aufs Dach. Moderne Dachfenstersicherungen bieten hier "höchsten" Schutz.
  10. Sind Ihre Rollläden von innen mit einer Sicherung versehen?
    Licht- und Sichtschutz reichen nicht. Nur Rollläden mit einem zusätzlichen Verschluss sind vor unbefugtem Hochschieben von außen geschützt.
  11. Sind Ihre Keller- bzw. Nebentüren mit zusätzlichen Sicherungen geschützt?
    Oft werden diese "Eingangsmöglichkeiten" bei der Absicherung außer Acht gelassen, sodass Einbrecher hier ungestört arbeiten können.
  12. Sind die Gitterroste an den Kellerschächten gegen Abheben gesichert?
    Auch Kellerschächte sind beliebte Einstiegsöffnungen. Markengitterrostsicherungen verhindern wirkungsvoll das Abheben der Roste.
  13. Haben Sie Ihre Kellerfenster ebenfalls abgesichert?
    Je nach Fenstertyp gilt hier das Gleiche wie bei herkömmlichen Fenstern. Spezielle Kellerfenster lassen sich auch kostengünstig mit Qualitätsvorhangschlössern sichern.

Alle Fragen verneint? Dann wünschen wir Ihnen viel Vergnügen im Urlaub. Falls doch ein "Ja" dabei war, kümmern Sie sich um dieses Sicherheitsdefizit und erhöhen Sie so die Sicherheit während Ihrer Abwesenheit!